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St. Nikolai-Kirche

Wismar, 2023
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St. Nikolai-Kirche

Wismar, 2023

Die St. Nikolai-Kirche gehört seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist neben St. Marien und St. Georgen eine der drei monumentalen gotischen Sakralbautender Wismarer Altstadt, und gilt als Meisterwerk der Spätgotik im nordeuropäischen Raum. Von 1381 bis 1487 als „Kirche der Seefahrer und Fischer“ im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut, wurde sie - im Gegensatz zu den anderen Wismarer Stadtkirchen, im Krieg kaum zerstört.

St. Nikolai ist eine dreischiffige Basilika mit Einsatzkapellen, Chorumgang und Kapellenkranz, deren Strebewerk dem hochaufragenden Mittelschiff Stabilität verleiht.

Ein 60 m hoher Turmhelm, 1508 aufgesetzt, machte die St. Nikolai-Kirche mit etwa 120 m zum höchsten Gebäude der Stadt. Bei einem außergewöhnlichen Sturm, knapp 200 Jahre später stürzte dieser jedoch ein und zerstörte das Kirchendach mit seinen 37 m hohen Mittelschiffgewölben und der darunter befindlichen Inneneinrichtung. Seitdem bildet ein mit Kupfergedecktes, querliegendes Satteldach den oberen Turmabschluss.

Viele Teile der reichhaltigen Innenausstattung stammen ursprünglich aus den beiden anderen Stadtkirchen St. Marien und St. Georgen. Prachtvollstes Stück ist der aus St. Georgen stammende Hochaltar. Mit einer Breite von 10, 5 m und Höhe von 4 m zählt er zu den größten Altären im Ostseeraum.

Das grünpatinierte Kupferdach des Turmes wurde neu eingedeckt und die 4 Turmfassaden saniert. Eine restauratorische Instandsetzung von 6 der 8 Hochschiffgewölbe mit den dazugehörigen Obergadenwänden erfolgte zeitgleich.

Projektname
St. Nikolai Kirche Wismar
Auftraggeber
Hansestadt Wismar
Leistung
Entwurf, Planung, Vergabe, Bauleitung
Planungs- & Bauzeit
2020-2023
Volumen
Projektteam
Fachplanung
Wettbewerb
Fotos
Olaf Mahlstedt
Besonderheit
Denkmal

St. Nikolai-Kirche

Wismar, 2023

St. Nikolai-Kirche

Wismar, 2023
Auszeichnung
Beschreibung
St. Nikolai Kirche Wismar
Ausschreibungsjahr
2020-2023
Auslober
Besonderheit
Denkmal

Die St. Nikolai-Kirche gehört seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist neben St. Marien und St. Georgen eine der drei monumentalen gotischen Sakralbautender Wismarer Altstadt, und gilt als Meisterwerk der Spätgotik im nordeuropäischen Raum. Von 1381 bis 1487 als „Kirche der Seefahrer und Fischer“ im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut, wurde sie - im Gegensatz zu den anderen Wismarer Stadtkirchen, im Krieg kaum zerstört.

St. Nikolai ist eine dreischiffige Basilika mit Einsatzkapellen, Chorumgang und Kapellenkranz, deren Strebewerk dem hochaufragenden Mittelschiff Stabilität verleiht.

Ein 60 m hoher Turmhelm, 1508 aufgesetzt, machte die St. Nikolai-Kirche mit etwa 120 m zum höchsten Gebäude der Stadt. Bei einem außergewöhnlichen Sturm, knapp 200 Jahre später stürzte dieser jedoch ein und zerstörte das Kirchendach mit seinen 37 m hohen Mittelschiffgewölben und der darunter befindlichen Inneneinrichtung. Seitdem bildet ein mit Kupfergedecktes, querliegendes Satteldach den oberen Turmabschluss.

Viele Teile der reichhaltigen Innenausstattung stammen ursprünglich aus den beiden anderen Stadtkirchen St. Marien und St. Georgen. Prachtvollstes Stück ist der aus St. Georgen stammende Hochaltar. Mit einer Breite von 10, 5 m und Höhe von 4 m zählt er zu den größten Altären im Ostseeraum.

Das grünpatinierte Kupferdach des Turmes wurde neu eingedeckt und die 4 Turmfassaden saniert. Eine restauratorische Instandsetzung von 6 der 8 Hochschiffgewölbe mit den dazugehörigen Obergadenwänden erfolgte zeitgleich.

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